News
News
-
Die Schweizer Gletscher verlieren weitere fünf Prozent ihres Volumens
Intensive Hitzewellen von Mai bis September kombiniert mit einem schneearmen Winter führten zu einem weiteren verheerenden Jahr für die Gletscher. Dies zeigen die aktuellen Daten des Schweizerischen Gletschermessnetzes (GLAMOS) und der Schweizerischen Kommission für Kryosphärenbeobachtung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT).
-
«Wir verpassen eine grosse Chance»
Das EU-Erdbeobachtungsprogramm «Copernicus» liefert Echtzeitdaten für Klimaschutz, Biodiversität und weitere Schlüsselfelder. Doch die Schweiz beteiligt sich weiterhin nicht finanziell – und verzichtet damit auf Mitsprache, wirtschaftliche Chancen und den Aufbau von Kompetenzen in einem Zukunftsbereich. Forschende wie Claudia Röösli kritisieren den Entscheid.
-
«Es ist eine Frage der Chancengerechtigkeit»
Wohnungsnot, steigende Mieten und Verdrängung prägen viele Grossstädte, besonders auch Zürich. Die Sozialgeografin Hanna Hilbrandt untersucht die sozialen Folgen dieser Entwicklung. Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat es, wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen aus Stadtvierteln verdrängt werden?
-
Stress von Pflanzen messen – vom Weltall aus
Am 15. September startete die European Space Agency eine Satellitenmission, um die Photosynthese der Vegetation auf der Erde zu messen und zu kartieren. Am Projekt ist auch das Geographische Institut beteiligt.
-
Klimawandel hautnah: GIUZ-Forscherin begleitet Staatsoberhäupter auf den Stubaier Gletscher
Isabelle Gärtner-Roer, Glaziologin der Universität Zürich und des World Glacier Monitoring Service und Ko-Präsidentin der Internationalen Permafrost Assoziation, hat am 1. September 2026 die Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder – Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Luxembourg, Österreich und die Schweiz – auf den Stubaier Gletscher begleitet.
-
«Eine der grössten historisch dokumentierten Fels-Eis-Lawinen»
Seit den ersten Stunden nach der Katastrophe in Nepal haben Christian Huggel, Simon Allen und Holger Frey gemeinsam mit internationalen Kolleg:innen die verfügbaren Daten ausgewertet. In zahlreichen Medienbeiträgen ordnen sie das Ausmass der Tragödie ein, erklären die Ursachen und zeigen auf, welche Schritte nun notwendig sind.
-
Wie Sand den Schuttkegel verändert
Seit mehr als einem Jahr liegen riesige Schutt- und Eismassen bei Blatten im Tal. Gleb Kabakovitch und Andreas Hüni untersuchen mithilfe von Spektrometern, wie fein oder grob das Geröll an der Oberfläche oder wenig darunter ist.
-
«Wir müssen die Walkability erhöhen und die UZH als Reallabor nützen»
Die Universität Zürich hat eine neue, standortübergreifende Mobilitäts- und Verkehrsstrategie vorgestellt. Esra Suel, Professorin für Urbane Analytik, erklärt, wo die Herausforderungen liegen und welche Rolle die Forschung spielt.
-
Scientifica 2026: Wie wir Wissen schaffen
Am grössten Wissenschaftsfestival der Schweiz lässt sich Wissenschaft neun Tage lang hautnah erleben. An verschiedenen Standorten in und um Zürich präsentieren Forschende ihre aktuellen Projekte und Erkenntnisse – darunter auch einige des Geographischen Instituts.
-
Naturgefahren am Matterhorn
Das Wahrzeichen der Schweiz ist stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Hohe Temperaturen führen zu massivem Steinschlag. In einem Interview mit «24 heures» sprechen Christian Huggel und Samuel Weber über die Folgen für die Sicherheit und die Umwelt.
-
Understanding biodiversity in a global hotspot
NASA's first biodiversity-focused project aimed at measuring, mapping and understanding the unique biodiversity of the Greater Cape Floristic Region in South Africa. Maria J. Santos and Andreas Hueni were part of the large international cooperation within “BioSCape” and collected data of plant functioning under varying sky conditions. In recognition of this exceptional collaboration, the BioSCape team was awarded the prestigious NASA Group Achievement Award.
-
Trockenheit in der Schweiz: Wie die CrowdWater-App Datenlücken schliesst
Die aktuelle Trockenheit trifft vor allem kleine Bäche – doch sie werden kaum überwacht. Das Citizen-Science-Projekt CrowdWater setzt hier an: Mit der App kann jede:r Daten sammeln und so die Forschung unterstützen. SRF Meteo hat das Projekt vorgestellt.
-
Wie viel verraten digitale Daten über unsere Städte?
Wir haben mehr Daten über unsere Städte als je zuvor. Das kann dazu verführen, vor allem die Fragen zu beantworten, für welche Daten verfügbar sind. Wir sollten aber die drängenden Probleme darüber nicht aus den Augen verlieren, meint Esra Suel, Professorin für Urban Analytics.
-
Ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten
Das Walliser Bergdorf Blatten ringt ein Jahr nach dem verheerenden Bergsturz um seine Zukunft. Wie umgehen mit Berggebieten, die zunehmend vom Klimawandel bedroht sind? Christian Huggel nimmt in mehreren Interviews Stellung.
-
einfach komplex – vom konkreten Nutzen der Bio*Diversität
Ein Teil des Kirchner Parks in Davos wird vom 13. bis 22. Juni 2026 zum Skulpturenpark. 12 Figuren präsentieren wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Biodiversität. Die Ausstellung macht die komplexen Zusammenhänge sichtbar – mit Skulpturen, die wissenschaftliche Erkenntnisse in klare, visuelle Aussagen übersetzen. Jede Komposition lädt zum Entdecken ein, Muster zu erkennen, Bedeutungen zu entschlüsseln und Zusammenhänge zu begreifen.
-
ESA-Mission zur Biodiversität unterhalb des Blätterdachs
Die HiBiDiS-Mission soll neue Erkenntnisse über die Biodiversität im Unterholz von Wäldern liefern und damit wichtige Fragen zur Zusammensetzung der Artenvielfalt, zum Zustand der Ökosysteme, zum globalen Kohlenstoffkreislauf und zum Klimawandel beantworten. Die UZH ist als wissenschaftliche Partnerin beteiligt.
-
Prof. Hans Elsasser (1943 - 2026)
Wir trauern um unseren geschätzten ehemaligen Kollegen Prof. Dr. Hans Elsasser. Er ist am 15. Mai 2026 im Alter von 82 Jahren verstorben.
-
«Keine Frage der Dichte»
Die Sozialgeografin Hanna Hilbrandt analysiert im Interview mit der WOZ die SVP-Initiative zur Bevölkerungsbegrenzung als Ablenkung von den echten Problemen des Wohnungsmarkts. Sie diskutiert die Möglichkeiten von Mietregulierungen und die Bedeutung einer verantwortungsvollen Stadtplanung, um Wohnraum sozial und ökologisch nachhaltig zu gestalten.
-
Open Doors @ GIUZ, 21. Mai 2026
Das Geographische Institut öffnet am Donnerstag, 21. Mai 2026 die Türen und gibt spannende Einblicke in seine Forschung und Lehre. Eine tolle Gelegenheit zum Vernetzen und Austauschen – mit den Mitarbeitenden des Instituts, mit Alumni:ae, Lehrpersonen, Partner:innen und allen anderen Interessierten.
-
Brennpunkt Klima Schweiz 2026
Wo steht die Schweiz im Umgang mit dem Klimawandel? Der neueste Bericht der Akademien der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) liefert eine Antwort auf diese Frage. Ausserdem ordnet er künftige Risiken des Klimawandels ein und stellt eine breite Palette an wissenschaftlich erwiesenen wirksamen Handlungsoptionen für Klimaschutz und -anpassung bereit.