Mission Erde – Was vom Eis übrig bleibt
Das Projekt GlaMBIE (Glacier Mass Balance Intercomparison Exercise) untersucht, wie Satellitenbeobachtungen zur Überwachung von über 275.000 Gletschern weltweit eingesetzt werden. Livia Piermattei, Professorin für Fernerkundung von Umweltveränderungen, sprach in der italienischen Dokumentarsendung «PresaDiretta» über dieses Projekt.
«Von 2000 bis 2023 haben die Gletscher weltweit 5 % ihrer Fläche verloren», sagt Livia Piermattei in der Folge mit dem Titel «Missione Terra – Quel che resta dei ghiacci», die am 12. Oktober 2025 ausgestrahlt wurde. «Mehrere Gletscher in den Alpen und weltweit werden bis zum Ende des Jahrhunderts nicht überleben.»
Die Sendung behandelt eine Vielzahl von Themen, von den Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation über die Berge der Schweiz bis hin zum Ausmass der Gletscherschmelze und ihren Folgen für die Regionen und das Klima. Sie berichtet über Fallstudien – wie beispielsweise zum Bergsturz in Blatten (Schweiz), der von Daniel Farinotti (ETH) diskutiert wird, und andere Ereignisse in verschiedenen Regionen Frankreichs und Italiens, die die wachsenden Risiken im Zusammenhang mit dem Gletscherrückgang verdeutlichen. Sie schliesst mit Erkenntnissen von Giacomo Grassi, einem IPCC-Mitglieds, der die dringende Notwendigkeit globaler Massnahmen betont.
Mit Livia Piermattei ab Minute 6:30.