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Bergsturz in Blatten

Wie Sand den Schuttkegel verändert

Seit mehr als einem Jahr liegen riesige Schutt- und Eismassen bei Blatten im Tal. Gleb Kabakovitch und Andreas Hüni untersuchen mithilfe von Spektrometern, wie fein oder grob das Geröll an der Oberfläche oder wenig darunter ist.

  • Der Schuttkegel bestimmt den Charakter des hinteren Lötschentals. zvg / Terradata

  • Mit einem hochsensiblen Spektrometer wird der Schuttkegel vermessen. zvg/Andreas Hüni

  • Aus den erfassten Daten entstehen Bilder, die wie dieses die Beschaffenheit der Oberfläche abbilden: Lila ist feines Material, das sich nach dem Bergsturz abgelagert hat. zvg/Andreas Hüni

Sand ist ein wichtiger Faktor dafür, wie sich die Masse bewegt. «Sand erodiert schnell, wird rasch ausgeschwemmt, und diese Bereiche des Schuttkegels setzen sich schneller als andere», sagt Gleb Kabakovitch. Solche Erkenntnisse seien für den Bau der neuen Kantonsstrasse wichtig, aber auch für den Wiederaufbau von Blatten.

«Alles, was wir über die Eis-Geröllmasse bei Blatten erfahren, ist eine Referenz für ähnliche Naturkatastrophen in der Zukunft. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie wir Menschen mit solchen Tatsachen, die uns die Natur gewissermassen hinwirft, leben lernen müssen», sagt Andreas Hüni.

SRF Echo der Zeit, 23.08.2026

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Andreas Hüni, Dr.
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Remote Sensing Spectroscopy

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